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Neu im Kinderzimmer

Beitrag enthält Werbung für Produkte und Bezugsquellen, die ich empfehle und selber nutze. Etwas anderes empfehle ich nicht, das ist für mich selbstverständlich, aber es muss aus rechtlichen Gründen gesagt sein. 

 

Es war mal wieder so weit: Umzug im eigenen Haus. Mit den Kindern wachsen die Bedürfnisse und Wohnsituationen werden überdacht. Die Kinder wechseln die Zimmer und die Zimmer ihre Farben und Möbel. Gut, wenn man dann Möbel hat, die Veränderungen mitmachen und mit den Kindern wachsen. Wir haben drei Kinder und im Laufe der Zeit einige Lieblinge für's Kinderzimmer gefunden, die ich hier vorstellen möchte.

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Blick ins neu gestaltete Kinderzimmer in Schwarz-Orange

Beginnen wir beim Wesentlichen: Das Bett. 

Nachdem unser ältester Sohn dem mitwachsenden Babybett (das schon klassische "Stokke-Ei", das damals herauskam) entwachsen war, ging das große Suchen los. "Ich will ein Hochbett" "Ich habe aber Angst, dass Du da rausfällst" "Ach was, ich hatte auch früher eines". Wir diskutierten hin und her... Das kennt ihr bestimmt auch. Wir wollten zudem ein Bett, das ökologisch verträglich und schadstoffarm ist. Logisch war also, mal im Naturmöbelgeschäft vorstellig zu werden - eine gute Idee stellte sich heraus, denn wir wurden dann doch schnell fündig und bei uns zog ein Kinderbett ein, das mittlerweile 11 Jahre alt ist und mindestens 6 oder 7 mal umgebaut wurde. Erst war es Spielhöhle am Boden, dann halbhohes Hochbett aus dem das Kindergartenkind im Falle des Falles wenigstens nicht so tief fallen würde und man es im Krankheitsfall noch versorgen konnte. Zur Zeit ist es übrigens wieder auf diese Höhe gebaut - das ist einfach ideal, zumal so unter dem Bett noch eine tolle Höhle entsteht, die auch als Stauraum genutzt werden kann.  Zwischenzeitlich diente es im Gästezimmer als "normales" Bett. Ein perfektes Bett für eine große Familie mit wechselnden Bedürfnissen. 

 

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Ein gemütliches Kinderbett...
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...mit integrierter Kuschelhöhle

Als wir umzogen, war klar, daß ein recht kleines Zimmer ein Kinderzimmer werden würde - hier zog zunächst der Jüngste unserer drei Söhne ein und brauchte Stauraum. Wir fanden ein tolles Juniorbett mit großen Schubladen. Der Clou: man kann es farblich komplett nach Wunsch gestalten lassen - das ist natürlich perfekt für einen Menschen, der gern mit Farbe einrichtet, wie mich. 

 

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(Stau)raumwunder im kleinsten Zimmer

Nach relativ kurzer Zeit zogen die Kinder innerhalb des Hauses wieder um  - immer eine gute Gelegenheit mal gründlich aufzuräumen und auszumisten. Die beiden jüngeren Kinder entschieden sich für ein gemeinsames Schlafzimmer und ein Spielzimmer und so landete unser ehemaliges Ehebett im gemeinsamen Schlafraum.  

Nach dem letzten Umzug wurde dieses Bett der ganze stolz unseres Teenies, der nun in seinem Traum vom schwarzen Zimmer ein cooles schwarzes 140 Meter breites Bett hat. Das Bett war übrigens nicht nur unser Ehebett sondern begleitet meinen Mann schon seit über 30 Jahren. Was für ein schönes Beispiel für nachhaltiges hochwertiges Design. Ich finde es sieht sehr modern und so gut wie neu aus.

Ein weiteres Bett möchte ich empfehlen, weil es auch so ein toller Design-Klassiker ist (nicht im Bild aber in unserer Ferienwohnung): die Stapelliege von Rolf Heide, die es auch in einer kleineren Kinderversion gibt. 

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Das über 30 Jahre alte Jugendbett meines Mannes...
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...ist jetzt coole Chillingzone unseres 12jährigen

Möbel: Designklassiker und individuelle Lösungen

Warum lieben wir Designklassiker und zeitlose Möbel? Natürlich spricht uns die Optik an, aber hochwertige Möbel mit einem guten Design haben einen großen Vorteil: sie wachsen mit wechselnden Wohnsituationen und Bedürfnissen. Die Bedürfnisse Heranwachsender entwickeln sich besonders schnell - warum also nicht konsequenterweise auch hier zu Möbeln greifen an denen die Kinder (oder im Zweifel auch wir) noch lange Freude haben werden.

Ich fange da gern mit dem Schreibtisch an, der schön dokumentiert, dass spezielle Kindermöbel oftmals überflüssig sind. Der größte Fehlkauf, den wir getätigt haben war nämlich ein höhenverstellbarer Kinderschreibtisch, den wir für den Ältesten anschafften. Leider - denn ich mag ihn optisch mittlerweile gar nicht mehr. Er bleibt natürlich - der mittlere Sohn bastelt und malt gern und der Tisch leistet gute Dienste. Aber eigentlich hätte ich im Nachhinein gleich zu meinem Lieblingstisch greifen sollen. Und hier muss ich etwas ausholen. Unsere "Erwachsenen-Schreibtische" sind die wunderschönen Klassiker des Karlsruher (!) Architekten Egon Eiermann. Wir haben sie schon ewig ABER mich störte immer das X in der Mitte an das man immer bin dem Bein stösst. Damals wusste ich noch nicht, daß es einen "lizensierten" Nachbau gibt, der genau dieses Problem behebt und den Tisch alltagstauglich macht. Die ebenfalls in Karlsruhe ansässige Firma Adam Wieland stellt diese her und - was für ein Glück  - es gibt sie auch in einer kleineren, kinderkompatiblen Version. Auch hier ist farblich einiges möglich und der Preis liegt unter dem des Kinderschreibtisches, den wir damals anschafften. Perfekt! Der "Kindertisch" ist übrigens so groß, dass unser 14 jähriger bequem daran arbeiten kann (er ist mittlerweile größer als ich und wird den Tisch hoffentlich noch mit in seine erste eigene Wohnung nehmen). 

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Arbeitsplatz unseres 14 jährigen
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klassisches Design trifft ein gehörntes Erinnerunstück

Beim Kauf des Schreibtischstuhls waren wir dann etwas klüger und entschieden uns von vornherein für ein Design, an dem wir lange Freude haben werden. Einer der Stühle wurde mittlerweile schon umackiert, da auch die Farben in den Zimmern natürlich wechseln. In das schwarze Zimmer wird bald übrigens ein schwarzer Stuhl einziehen, der ist leider noch nicht geliefert, so dass ich ihn hier nicht zeigen kann. 

Natürlich wachsen auch die Regale mit - wobei hier auch tolle Schreinerlösungen möglich sind. Ich hatte mir zum Beispiel auch für ein Zimmer ein Podest gewünscht auf dem das Bett stehen wird, bin aber im Nachhinein froh, dass wir uns dagegen entschieden haben, weil die Kinder schon so oft umgezogen sind und so die Möbel von einem Zimmer zum Anderen wandern konnten. 

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Mitwachsende Regalsysteme...
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...sind ideal für's Kinderzimmer

Apropos Farbe und Gestaltung

Ein ganz ganz wichtiges Thema: vor allem für die Kinder. Und ein ganz schwieriges dazu, weil die ästhetischen Ansprüche der Kinder ja manchmal nicht mit denen der Eltern übereinstimmen. Ich finde es aber sehr wichtig, dass die Kinder die Möglichkeit haben, ihre eigenen Zimmer so zu gestalten wie sie möchten und sich darin auszuprobieren - in Grenzen natürlich. Der mittlere Sohn wünschte sich sein Zimmer komplett schwarz und ein Graffiti an der Wand. Wir einigten und auf zwei Wände (OK er murrte) und die Accessoires (neue Bettwäsche, Schreibtischlampe und -stuhl und ein großes Bild) durfte er aussuchen. Die Graffitiidee verwarf er übrigens aus eigenem Antrieb nachdem er gesehen hatte, wieviel Mühe es gemacht hatte, das Zimmer ordentlich zu streichen und wie schön die komplett schwarze Wand aussieht. (Schade eigentlich ;-))

 

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Wohntextilien und Accessoires...
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...machen den Look perfekt

Die Farbe haben wir von Kolorat bezogen und ich bin immer wieder begeistert, wie toll sie sich verarbeiten lässt. Ein Tipp: die schwarze Wand hinter dem Bett haben wir mit Latexfarbe gestrichen, da sie uns sonst zu empfindlich wäre. Es fällt kaum auf und macht die dunkle Wand etwas unempfindlicher. Nur auf Fotos sieht man es ein wenig. 

Neben einigen wenigen gekauften Bildern gibt es in den Zimmern kleine Galerieleisten für eigene Bilder und natürlich hängen Kinderkunstwerke auch an den Wänden - bzw. sie werden dort hängen, denn die Kinderzimmer sind noch nicht ganz fertig gestaltet. Perfekt machen die Einrichtung natürlich Wohntextilien - nicht zuletzt Kissen und Teppiche aus meiner eigenen Kollektion. Die Teppiche sind noch in Arbeit und werden im neuen Jahr hier einziehen. 

 

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Galerieleisten für Kinderkunst...
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...und Erinnerungsstücke
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Ede findet es im blauen Zimmer toll
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Ein Erbstück und Weihnachtsdeko des Jüngsten

Ein ganz wichtiges Thema: Licht

Gutes Licht ist so unglaublich wichtig für das Wohlbefinden - das gilt natürlich besonders im Kinderzimmer. Da wir keine besonders hohen Decken haben, können bei uns leider keine Hängeleuchten einziehen. Wir haben uns für relativ schlichte Leuchten mit guter Lichtleistung entschieden. Ergänzt werden sie mit Schreibtischleuchten: dem Klassiker Tolomeo, der sich in hier im ganzen Haus findet. Wir sind Fans 😉 -... und wie toll, dass es die kleine Ausführung, die Tolomeo Micro, jetzt in so vielen Farben gibt. Perfekt für unsere Jungs. Favorit unserer Kinder ist aber eine Lampe zum Mitnehmen: "Follow me" heisst sie, funktioniert mit LED und kann an der Steckdose aufgeladen werden. UND sie ist wirklich sehr stabil und unkaputtbar. Eine ideale Nachttischleuchte, die im Sommer auch schon mal mit in den Garten genommen wird. 

Meine Lampen kaufe ich übrigens sehr gern bei light11 - nirgendwo wurde ich bisher kompetenter und phantasievoller beraten. 

 

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Unsere liebste Kinderzimmerlampe
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Superschick: die Tolomeo micro in mattschwarz

Noch ein Gedanke

So schön und durchgestylt die Kinderzimmer jetzt aussehen: so wird und SOLL das nicht bleiben. Hier werden Autoposter und Vulkankalender einziehen, Werkzeug herumliegen und sich Legoberge türmen. Auch das Geweih des Rehbocks, bei dessen Abschuss der große Sohn den Opa zum ersten Mal begleiten durfte hat natürlich seinen Platz wie auch die auf Reitturnieren gewonnenen Schleifen. Klar wird hier aufgeräumt - wer sein Zimmer selbst gestalten darf, ist auch dafür verantwortlich. Aber hier ziehen auch Dinge ein, die meinem Sinn für Ästhetik manchmal weh tun. Und ich finde das muss so sein. Erstaunlicherweise sind das nicht so viele Dinge. Meine Kinder entwickeln alle drei einen Geschmack mit dem ich sehr gut leben kann - vielleicht hatten sie doch einen guten Einfluss. Wer weiß. 

Fotos der Zimmer wird es aber seltener als in letzter Zeit geben. Warum? Vor allem, weil die Kinder das nicht immer möchten. Das respektiere ich gern, denn ich finde, auch Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre. Ich habe immer das Gefühl, die gestylten Bilder sind OK; Chaos ist Privatsache. Ausnahmen gibt es,  denn schliesslich möchte ich noch meine Kissen und Teppich in ihren Zimmern zeigen und  auch die eine oder andere Interiorlösung auf Instagram vorstellen - dann wieder gestylt - womit dann auch die Frage beantwortet wäre, ob es bei uns immer so aussieht: definitiv Nein!

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Zum Abschluss noch ein "Real-Life" Picture. So muss das 😉

Produkte und Bezugsquellen

Betten

mitwachsendes Kinderbett von De Breuyn

Stapelliege von Rolf Heide via Connox

Jugendbett von Bopita

Schwarzes französisches Bett von Auping

 

Lampen 

marset "Follow Me" via Light 11

Artemide "Tolomeo micro" via Light 11

 

Schreibtischstuhl

Engelbrechts "Kevi" via connox

 

 

Regalsysteme

modulares System im weissen Zimmer von Montana

erweiterbares System im hellblauen Zimmer von Steckwerk

 

Wohnaccessoires und -textilien

dunkelgraue Bettwäsche von Oyoy 

Strassenteppich von Oyoy

Kissen von Lumikello

Aufbewahrungskorb Restore von Muuto via connox

Wired Basket in Petrol von ferm living via connox

 

Wandfarbe von Kolorat

Wandbilder von ixxi

 

 

 

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